„Ich bin in einer schwierigen Lage. Da sind diese Konflikte, die sich über die Zeit aufgebaut haben. Bestimmt trage ich auch dazu bei. Das belastet mich sehr. Ich möchte ein harmonisches, friedliches Miteinander. Aber meine eigenen Bedürfnisse und Sichtweisen kann und will ich nicht einfach zur Seite schieben. Wir drehen uns im Kreis – Gespräche enden oft in Vorwürfen oder Schweigen. Dabei möchte ich doch nur eine Lösung finden, die für alle tragbar ist. Damit wir wieder Vertrauen aufbauen können.“
Anlässe für Konflikte gibt es viele. Oft kommen wir damit klar, aber nicht immer. Wenn Konflikte schwelen, wabern, ausbrechen, eskalieren, immer wiederkehren und nicht geklärt werden, wird er zur Dauerbelastung.
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Mein Ziel ist es, zügig nachhaltige Vereinbarungen zu erreichen. Dafür nutze ich spezielle Fragetechniken und Methoden. Damit helfe ich Euch, die Bedürfnisse des jeweils anderen zu verstehen, die sich hinter Forderungen, Streit und vordergründigen Gefühlen verstecken.
Trotzdem brauchen die Prozesse ihre Zeit. Festgefahrene Konflikte lösen sich nicht im Handumdrehen. Oft sind mehrere Sitzungen erforderlich, um Klärungen herbeizuführen und Lösungen zu erarbeiten, die von allen Beteiligten getragen werden.
Für diesen Prozess biete ich einen sicheren und strukturierten Rahmen für die gemeinsame Arbeit. Hierzu gehört absolute Vertraulichkeit, klar strukturierte Abläufe sowie wertschätzende und klare Kommunikation. Ich wertschätze unterschiedliche Perspektiven zu einem Konfliktanlass als gegeben und real. In meiner Rolle als Mediator bewerte ich Eure unterschiedlichen Perspektiven nicht, sondern akzeptiere sie als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Arbeitsprozess.
Der Vorteil für Dich und Deinen Konfliktpartner: Klärung statt ewiger Streit. Weniger Belastung, mehr Lebensqualität. Schonung Deiner mentalen Kraft. Eventuell Ersparnis von Gerichtskosten.
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Du meldest Dich — wir führen ein unverbindliches, kostenfreies Erstgespräch. Kurz beschreibst Du den Konfliktanlass. Gemeinsam prüfen wir, ob eine Mediation sinnvoll ist und ob alle Beteiligten bereit sind, mitzumachen. Dann klären wir den weiteren Ablauf. Wir legen die organisatorischen Rahmendbedingungen fest: Wann, wie und wo finden die Treffen statt (in meinem Büro oder online).
Generell richte ich mich zu allen organisatorischen Punkten möglichst weit nach Euren Wünschen. Meine Erfahrungen zu den Vor- und Nachteilen und wichtigen Rahmenbedingungen verschiedener Möglichkeiten, auch für eine Online-Mediation, bringe ich ein, damit Du gute Entscheidungen treffen kannst. Und dann wird es inhaltlich.
* bezeichnet Pflichtfelder.
Falls Du noch mehr über Mediation wissen möchtest: unten auf dieser Seite findest Du die häufigsten Fragen, die ich höre. Und meine Antworten.
In meinem Hauptberuf bin ich Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens, dass sich auf Beratung und Dienstleistungen speziell für den Nonprofit-Sektor konzentriert. Meine Kunden sind sehr unterschiedliche Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen und Verwaltungen. Ich erlebe es als großes Glück, so viele unterschiedliche Bereiche unserer Gesellschaft kennenlernen zu können. Die Neugierde auf das, was anderen tun und was ihnen wichtig ist entspricht meinem Naturell.
Meine erste Ausbildung dreht sich um Nachhaltigkeit: die Forstwissenschaft. Außerdem bin ich diplomierter Betriebswirt, Verbandsmanager, Mediator (univ.) und Coach.
Im Mittelpunkt meines privaten Lebens steht meine Familie, vor allem meine Tochter. Ich liebe das Wasser, segle aktiv und sportlich im Segel- und Surfclub Pulheim. Ich bin Mitglied in der DLRG. Meine handwerklich-kreativen Leidenschaften sind das Kochen und die Fotografie.
Die Preise beinhalten die MwSt. Sie gelten nur bei Buchungen durch Privatpersonen. Für die Mediation in Unternehmen oder Institutionen gelten andere Preise. Reisekosten berechne ich nach Aufwand, Reisen mit dem Auto mit € 0,50 pro km. Für Mediationen in Köln fallen keine Fahrtkosten an.
Mediation ist ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren. Gemeinsam mit einem neutralen Mediator erarbeitet Ihr eine Lösung — eigenverantwortlich und tragfähig für alle. Dabei geht es nicht um juristische Positionen, sondern um Bedürfnisse, Interessen und Zukunftsperspektiven.
Die Grundprinzipien der Mediation sind:
Die Kontrolle über den Ausgang liegt bei den Konfliktparteien: für die Konfliktklärung und die zu treffenden konkreten Vereinbarungen, aber auch für einen möglichen Abbruch des Verfahrens.
In meiner Rolle als Mediator sorge ich für den Rahmen, leite den Ablauf und biete konkrete Methoden zur Bearbeitung und Klärung des Konflikts an. Damit unterstütze ich die Konfliktparteien in der Suche nach konkreten und nachhaltigen Vereinbarungen. Zum Konflikt selbst oder zu möglichen Lösungen werde ich mich in dieser Rolle nicht äußern (Allparteilichkeit des Mediators). Ich sichere Vertraulichkeit über die Gesprächsinhalte zu.
Mediation eignet sich für Konflikte in Familien, zwischen Paaren und Generationen, in Erbstreitigkeiten und zwischen Nachbarn. Sie hilft, Missverständnisse zu klären und tragfähige Lösungen zu finden – ohne gerichtliche Auseinandersetzung.
Privatpersonen, Familien, Nachbarn, Unternehmen – grundsätzlich alle, die einen Konflikt außerhalb des Gerichts lösen möchten.
Ein Mediationsverfahren läuft in der Regel in folgenden Schritten ab:
In der Praxis ist der Ablauf nicht ganz so stringent: Konfliktklärung und Lösungsfindung verlaufen in der Regel in mehreren Schleifen durch die Schritte.
Eine Mediation ist dann sinnvoll, wenn Du in einem Konflikt „kein Land“ siehst, wenn er schwelt, eskaliert oder explodiert. Du merkst, dass Dich der Konflikt stark beeinträchtigt. Und Du glaubst, dass eine Lösung außergerichtlich sinnvoll und möglich ist. Eine Mediation ist vor allem dann sinnvoll, wenn alle Beteiligten den Wunsch haben, den Konflikt zu klären und konkrete, nachhaltige Vereinbarungen für die Zukunft zu treffen.
Je nach Konfliktumfang: von einer Sitzung bis zu mehreren Terminen über Wochen. Der generelle organisatorische Rahmen hängt von den Bedürfnissen der Konfliktparteien und dem bestehenden Handlungsdruck ab. Es ist möglich, an einem Tage zu einem konkreten Ergebnis zu kommen. Es kann aber auch sinnvoll sein, das Verfahren in mehreren Terminen durchzuführen. In diesem Fall sind oft drei bis vier Termine nötig, bis die konkrete Vereinbarung auf dem Tisch liegt.
Viele Konflikte verselbständigen sich, weil die Kommunikation nicht mehr funktioniert. Eine wichtige Aufgabe des Mediators ist es, zuzuhören, zu verstehen, wiederzugeben. Dabei achtet ein Mediator nicht nur auf die Sachfragen, sondern vor allem auf die Emotionen der Parteien. Denn die zeigen, was tatsächlich „brennt“. Mediatoren lernen unterschiedliche Techniken für die Gesprächsführung, die sie an den passenden Stellen im Prozess anwenden. Der Mediator wird den „Streithänen“ helfen, ihre Bedürfnisse so auszudrücken, dass sie von der anderen Seite verstanden werden. Auf dieser Grundlage ergeben sich oft wie ganz alleine neue Perspektive für mögliche Lösungen.
Ein Mediator urteilt nicht (er ist kein Richter) und er berät nicht zu einer möglichen Lösung des Konflikts. Nur so kann der Mediator über den gesamten Prozess neutral und unabhängig bleiben.
Ja, Mediation ist gesetzlich geregelt, und zwar im Mediationsgesetz. Die Berufsbezeichnung „Mediator“ ist gesetzlich geschützt. Darüber hinaus habe ich mich verpflichtet, die Grundsätze des Bundesverbands Mediation anzuerkennen.
Mediatoren sind immer ausgebildet. Inhalte und Dauer der Ausbildung sind im Mediationsgesetzt festgelegt. Die Ausbildung umfasst Theorie, viele praktische Übungen und Supervision in der Praxis.
Ja, das sind sie. In der Regel werden die Vereinbarungen schriftlich festgehalten, sie sind ein Vertrag. Vereinbarungen in einem Mediationsverfahren können auch notariell beurkundet werden.
Mediationsverfahren führen oft schneller und nachhaltiger zu einer Lösung, als Prozesse vor Gericht. Sie kosten in der Regel auch weniger. Mediationsverfahren sind vertraulich, der Mediator hat eine Schweigepflicht. Außerdem fördern die Mediationsverfahren die Kommunikation und können die persönliche Beziehung zwischen den Parteien fördern.
Ja, die Teilnahme an einer Mediation ist auf jeden Fall freiwillig. Das ist sogar sehr wichtig für das Verfahren. Das bedeutet auch: Jede/r Teilnehmer:in kann aus der Mediation jederzeit aussteigen.
Ob ein Ergebnis gut ist, liegt im Auge der Konfliktparteien. Oft geht es im Streit um eine Sache oder die Veränderung von konkretem Verhalten. Die Verantwortung für das Ergebnis liegt immer bei den „Streithähnen“. Es kann auch sein, dass ein Mediationsverfahren ohne Ergebnis bleibt.